Anreise nach Quito

Man wird nicht die Dinge bereuen die man getan hat, sondern die, die man nicht getan hat!

Mit diesem Zitat wirbt Bike Dreams für ihre Veranstaltungen.

Ob das ein leeres Versprechen ist oder nicht kann ich noch nicht beurteilen. Im Moment macht mir die Höhe hier schon noch ein wenig zu schaffen. Aber immerhin gehts mir nicht so schlecht wie anderen, welche den ersten Tag ausschließlich im Bett und über der Kloschüssel verbracht haben…

Aber auch die Anreise ist nicht spurlos an mir vorübergegangen!

Nachdem ich tatsächlich alle Klamotten erfolgreich in meine beiden großen Gepäckstücke und in die beiden Handgepäckteile gepresst hatte, hätte man meinen können, dass nun nicht mehr viel passieren kann.
Aber das sah das Flugahfenpersonal leider ein wenig anders! Während die eine große Tasche mit ein paar Kilo Übergewicht noch kommentarlos angenommen wurde, wurden für den Karton mit meinem Rad 100€ verlangt – 20€ pro Kilo Übergewicht. Der zunächst erfolgreiche Versuch schwere Teile (Schlafsack, Schloss, Ersatz-Kasette und Rad-Schuhe) aus dem Radkarton ins Handgepäck umzulagern scheiterte dann aber doch am Sicherheits-Check-In.
Es hieß, Mordwaffen (Schloss) und Wurfsterne (Kassette – gleich 9 Wurfsterne aufeinmal, in beliebigen Größen) könnten auf garkeinen Fall mitgenommen werden!
Also wieder zurück zum Gepäckschalter wo die gute Frau schließlich ein weiteres Gepäckstück auf Kulanz eincheckte. Sie wollte mir allerdings nicht versprechen, dass dieses ebenfalls rechtzeitig in Quito ankommt.

Ohne die Hilfe und den dummen Sprüche meiner WG hätte ich vermutlich die Krise gekriegt. Dafür: Danke!!

Der Flug selbst gestaltete sich recht unspektakulär aber auch wenig erholsam. Ich bin zwar quasi beim Start eingeschlafen, aber dank des sechsstündigen AUfenthalts in Amsterdam und den zwei Zwischenlandungen in Bonaire (Niederländische Antillen) und Guayaquil (Ecuador) und der schreienden Babies an Bord konnte von ruhigem Schlaf keine Rede sein. Immerhin kamen alle Gepäckstücke an. Nach 25 Stunden war ich dann endlich im Hotel.

Gezeichnet von der Reise und der dünnen Luft (der fehlende Sauerstoff wird im ca. 2800m hoch gelegenen Quito 1:1 durch Abgase ersetzt) habe ich die meiste Zeit des Tages im Bett verbracht.

 

3 mal kommentiert ↓

  1. Danni sagt:

    Hi Martin,
    Toi Toi Toi für den Beginn des “Rennens”. Haben vorhin dein Interview im Radio gehört – Medienprofi :-)
    Viele Grüße von der “heißen Linie” in Büttelborn
    Danni

  2. Papa sagt:

    Hallo Martin,

    toi, toi, toi.

    Kette rechts! ;-)

    Papa

  3. Runbike sagt:

    Martin,
    habe erstmals von Deinem Vorhaben im Hamburger Abendblatt gelesen. Werde mal verfolgen, was Du so erlebst – so schön von der ‘Couch’ aus Deutschland :-)
    Hoffe, Du überstehst alle Strapazen!!
    Viel Erfolg und vorallem Gute Gesundheit!!!

    Runbike

Kommentieren