Huancayo-Ayacucho

Nachdem wir das beste Frühstücksbuffet im Hotel in Huancayo zu einem späteren Start um 10 Uhr verlassen haben – der Truck musste auf einen Ersatzreifen warten – folgten drei Tage mit bestem Wetter und wunderschöner Strecke…

Zwar waren wir fast ausschließlich auf unasphaltierten Straßen unterwegs und wurden regelmäßig in Staub gehüllt, dafür folgten wir dem Tal eines Flusses welches mit Kakteen, verschiedenfarbigen Steinen und bunten Vogelschwärmen, welche im Sonnenlicht über dem Fluss glitzerten, die beste Kulisse bisher bot!
Die Etappen waren dabei nicht allzu schwer, so dass wir das Fahren und die Landschaft richtig genießen konnten. Außer einigen Hügeln gab es keine längeren Anstiege – trotzdem kommt man täglich auf gut 1000 Höhenmeter… Zeit auf Peter – den Führenden konnte ich dabei zwar keine gut machen (das wird so oder so schwer…) – aber Platz zwei rückt langsam wieder in greifbare Nähe!

Gestern sind wir dann nach Ayacucho gekommen und haben den Freitag Abend und den Sonnabend in der hübschen Stadt im Kolonialstil mit wahnsinnig vielen Kirchen genossen!

Schlafen konnte ich die letzten Tage wieder sehr gut. Aber wir sind ja auch “nur” noch auch 2800müNN. Das einzige Problem der letzten Tage waren unzählige kleine Sandfliegen, welche völlig unbemerkt beim Schlauchwechseln bei einem Platten, beim Lunch, morgens wenn man aus dem Zelt kommt oder wann immer man unbedeckte Hautstellen und Insektenschutz zur Verfügung stellt anfangen zu saugen und viele rote Punkte vorzugsweise auf den Unterschenkeln hinterlassen.

Morgen geht es dann wieder hinauf auf über 4000m wo ein weiteres Bush-Camp in dünn-luftiger Höhe auf uns wartet. In gut einer Woche sind wir dann schon in Cusco! Und dann geht es Schlag auf Schlag! Erst die zwei(!) Ruhetage in Cusco mit einem Ausflug zum Machu Picchu, dann der Titicaca-See, La Paz und die Salar de Uyuni – und das alles innerhalb von 3 Wochen, bevor es schon nach Argentinien geht!

 

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