Uyuni-Salta

Jetzt habe ich also die ersten Kilometer auf meinem “neuen” Rad absolviert. Und insbesondere die ersten Tage waren sicher nicht die einfachsten! Zum einen musste ich mich an das andere Rad gewöhnen, zum anderen hatten wir es mit ziemlich schlechten Straßen zu tun und mein Handgelenk ist vorallem auf schlechten Straßen immer noch schmerzhaft!

Darüberhinaus wurden uns die ersten drei Tage hinter Uyuni als einige der schwersten Tage angekündigt…

Die ersten beiden Tage waren tatsächlich extrem hart! Steile Rampen von bis zu 20% und sehr schlechte Straßen haben mir auf dem neuen Rad ordentlich zugesetzt. Vorallem wenn es wieder runterging musste zwangsläufig gebremst werden. Und das war mit den weniger starken Felgenbremsen, einem schmalen Lenker und dem kaputten Handgelenk nicht besonders angenehm… Aber letztendlich lief es ganz gut und nach dem wir nach weiteren zwei Tagen die Grenze zu Argentinien überquert haben wartete eine Etappe mit einer langen Abfahrt auf uns. Von ca. 3400müNN ging es auf knapp 160km und asphaltierter Straße gut 2000 Höhenmeter runter. Das war die Belohnung für mehrere Wochen Altiplano, dünne Luft, Erstickungsängste bei zu hohem Tempo, schlaflosen Nächten und Kälte – für alles das was in der Höhe weniger angenehm ist als das, was uns im argentinischen Frühling erwartete!

Sonne, hohe Temperaturen und mehr Sauerstoff erwarteten uns ebenso wie eine “Halfway-Party” in Salta. Da der vorgesehene Campingplatz jedoch geschlossen war und wir ins Hotel umziehen mussten wurde die offzielle Grillparty auf das nächste Bushcamp verschoben und die Party in eine Straße mit einer Bar neben der nächsten verlegt…

Darum kommt der Bericht auch etwas verspätet ;-)

 

Kommentieren